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eSIM Frankreich: Anbieter, Kosten und EU-Roaming 2026

eSIM Frankreich: Anbieter, Kosten und EU-Roaming 2026

Beim Thema „eSIM Frankreich“ lohnt sich zuerst die Frage, ob du überhaupt ein zusätzliches Datenpaket brauchst. Für die Reise nach Paris oder an die Atlantikküste lohnt sich zuerst ein Blick in deinen bestehenden Mobilfunkvertrag. Reichen dessen Frankreich-Daten aus, gibt es keinen Grund, dieselbe Versorgung noch einmal zu kaufen.

Die EU-Verbraucherinformation zum Roaming beschreibt Inlandskonditionen für vorübergehende Reisen mit einem passenden Heimattarif, unter möglichen Fair-Use-Grenzen (Seitenprüfung 7. Januar 2026, Rechercheabruf 5. Oktober 2026). Das gilt nicht automatisch für jeden Vertrag aus irgendeinem europäischen Land.

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Frankreich-Tarife im Vergleich: erst Bedarf, dann Preis

Die Angaben stammen von offiziellen Anbieterseiten, Stand 5. Oktober 2026, einschließlich der dort hinterlegten Paketdaten. Wir haben keine eigenen Netztests durchgeführt. Die Preise stehen in der jeweiligen Originalwährung; den Endpreis siehst du beim Bezahlen. Offene Tarifdetails nennen wir beim Angebot. Die Anbieterlinks dienen als Quellen und bedeuten nicht, dass eine Partnerschaft mit Abroadmode besteht.

Festes Datenvolumen für eine Frankreich-Reise

Anbieter und offizielle Quelle Datenvolumen Gültigkeit Preis, Stand 5.10.2026 Genannte französische Netze Hotspot laut Quelle
Simbye Frankreich 10 GB 30 Tage 11,95 € Orange, Bouygues, Free Erlaubt; separates Mengenlimit nicht verifiziert
Orange Travel Frankreich 10 GB 14 Tage 14,99 € Orange, Bouygues, Free, SFR laut Länderübersicht Allgemein unterstützt; genaue Paketgrenze nicht verifiziert
Airalo Frankreich 10 GB 15 Tage 15,50 € Orange Frankreich-spezifische Grenze nicht verifiziert
aloSIM Frankreich 10 GB 15 Tage 14,50 US$ Free Mobile, SFR Ja; separates Mengenlimit nicht verifiziert

Diese Auswahl vergleicht Datenpakete. Die genannten Angebote sind kein Ersatz für einen überprüften Tarif mit normalen Telefonminuten und SMS. Bei aloSIM ist die beworbene Hushed-Rufnummer ein separater Internet-Telefondienst, keine reguläre französische Mobilfunknummer auf der Daten-eSIM, laut aloSIM-Produktseite im Rechercheabruf vom 5. Oktober 2026.

Für ein größeres Paket lässt sich innerhalb der Euro-Angebote direkter vergleichen: 20 GB für 30 Tage kosteten am 5. Oktober 2026 bei Simbye 18,95 €, bei Orange Travel 19,99 € und bei Airalo 21,00 €. Das ist eine begrenzte Preisstichprobe, keine Suche nach dem weltweit günstigsten Anbieter. Mehr Daten helfen außerdem wenig, wenn der Tarif auf deiner Strecke das falsche Netz nutzt.

Welches Angebot passt zu wem?

Simbye ist für einen fest geplanten Datenbedarf eine preislich interessante Vergleichsoption. Die Frankreich-Seite nennt Festland und Korsika. Ihr konkreter Einrichtungsabschnitt lässt die Laufzeit mit der ersten Verbindung in Frankreich beginnen; eine allgemeinere FAQ formuliert die Aktivierung weniger genau. Vor dem Kauf zählt deshalb die Anleitung des ausgewählten Pakets. Ungeeignet ist die bloße Frankreich-Bezeichnung als Nachweis für Übersee oder Monaco. Diese Ziele wurden hier nicht bestätigt (Anbieterangaben, 5. Oktober 2026).

Bei Airalo ist die geografische Abgrenzung klarer dokumentiert. Die Frankreich-Produktdaten nennen Orange, Festland und Korsika; Überseegebiete und Monaco sind ausdrücklich ausgeschlossen. Der Tarif beginnt bei der ersten Nutzung. Das passt zu einer Reise innerhalb dieses Gebiets, aber nicht als ungeprüfte Lösung für einen Abstecher nach Monaco. Eine Frankreich-spezifische Hotspot-Obergrenze konnten wir nicht bestätigen. Wer die Verbindung mit einem Laptop teilen will, braucht dafür noch eine Auskunft (Airalo, 5. Oktober 2026).

Orange Travel bietet Reise-eSIMs unter der Marke Orange an. Du bist damit nicht ausschließlich im Orange-Netz unterwegs: Die Länderübersicht nennt mehrere Netze. Der genaue Startzeitpunkt der Paketlaufzeit und die Aktivierungsfrist konnten für das verglichene Angebot nicht bestätigt werden. Wer knapp passend bucht, braucht diese Information vor der Zahlung (Orange Travel, 5. Oktober 2026).

aloSIM kommt infrage, wenn du ein festes Paket mit ausdrücklich unterstütztem Hotspot suchst. Die Dollarpreise musst du mit dem tatsächlich berechneten Wechselkurs und möglichen Kartenentgelten vergleichen. Für klassische französische Telefonie ist das Datenpaket allein die falsche Wahl. Die technische Länderanzeige nennt Free Mobile und SFR (aloSIM, 5. Oktober 2026).

Unbegrenzt: Handy-Daten und Laptop-Daten auseinanderhalten

Die folgende Tabelle vergleicht Tages- und Hotspot-Grenzen, nicht die Gesamtkosten gleich langer Unlimited-Pakete. Ein Unlimited-Tarif kann nach einer täglichen Schwelle langsamer werden. Für eine große Upload-Datei macht's einen Unterschied, ob dein Gesamtvolumen noch reicht oder die schnelle Tagesmenge schon verbraucht ist.

Anbieter und offizielle Quelle Schnelle Daten pro Tag Danach laut Anbieter Hotspot-Grenze Stand
Airalo Frankreich Unlimited 3 GB/Tag 1 Mbit/s Nicht verifiziert 5.10.2026
aloSIM Frankreich Unlimited 3 GB/Tag 1 Mbit/s bis zum nächsten Tag Erlaubt; separate Menge nicht verifiziert 5.10.2026
Simbye Frankreich Unlimited 2 GB/Tag 1 Mbit/s Erlaubt; separate Menge nicht verifiziert 5.10.2026
Holafly Frankreich Numerische Schwelle nicht verifiziert Drosselung laut Fair Use möglich; genaue Geschwindigkeit nicht verifiziert 1 GB/Tag teilbar 5.10.2026

Bei Holafly zählt für die Arbeit am Laptop die begrenzte teilbare Datenmenge aus der Tabelle, nicht das Wort „unbegrenzt“. Seine Frankreich-Seite zeigte am 5. Oktober 2026 für 15 Tage unbegrenzte Daten 50,50 US$ in der statischen Preistabelle, während der Währungswähler Euro anzeigte. Wir behandeln die Holafly-Angabe nur als Referenz, nicht als bestätigten Euro-Endpreis. Vor einem Kauf fehlt noch ein eindeutiger Preis in der gewählten Währung.

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Kostenrechnung: hypothetisch 14 Tage, 10 GB

Rechenbeispiel: Du reist 14 Tage von Paris nach Lyon und planst mit 10 GB. Das ist eine Annahme, keine Verbrauchsempfehlung. Für deinen eigenen Bedarf zählen vor allem Videos, Cloud-Uploads und die Nutzung am Laptop. Beim Abschätzen hilft unser Ratgeber zum Datenverbrauch im Urlaub.

Fall A: Dein bestehender Vertrag hat noch mindestens 10 GB für Frankreich übrig. Die angenommene Menge liegt vollständig innerhalb deines verfügbaren EU-Kontingents, die Option gilt für Frankreich und es fällt kein zusätzlicher Aufschlag an. Dann kostet der angenommene Datenbedarf 0 € zusätzlich. Die Grundgebühr bleibt natürlich bestehen. Grundlage dieser bedingten Rechnung sind die EU-Roaming-Regeln, abgerufen am 5. Oktober 2026.

Fall B: Dein Heimattarif enthält keine passenden Frankreich-Daten. Das oben verglichene Paket von Simbye kostet 11,95 € für 10 GB und 30 Tage, Stand 5. Oktober 2026. Im Beispiel ist das eine zusätzliche Ausgabe neben deinem Heimattarif.

Aus den angezeigten Europreisen vom 5. Oktober 2026 ergeben sich diese Unterschiede, jeweils als reine Paketpreisrechnung:

  • Orange Travel gegenüber Simbye: 14,99 € minus 11,95 € = 3,04 € mehr. Beide Pakete enthalten 10 GB; Orange gilt 14 Tage, Simbye 30 Tage.

  • Airalo gegenüber Simbye: 15,50 € minus 11,95 € = 3,55 € mehr. Auch hier stehen jeweils 10 GB gegenüber; Airalo gilt 15 Tage, Simbye 30 Tage.

Die Laufzeiten sind also unterschiedlich. Für aloSIM fehlt außerdem der tatsächliche Euro-Zahlbetrag einschließlich möglicher Kartenentgelte. Ohne den Preis deines Heimattarifs oder dessen Aufstockung lässt sich aus diesen Differenzen keine Ersparnis gegenüber Roaming ableiten.

Die Laufzeit ist kein Kleingedrucktes am Rand. Zwischen erster Verbindung nach der Ankunft und letztem Datenbedarf am Abreisetag liegt dein tatsächliches Nutzungsfenster. Gerade beim knapp bemessenen Orange-Paket fehlt hier eine bestätigte Aktivierungsregel. Eine längere Gültigkeit kann angenehmer sein als ein minimal kleinerer Kaufpreis. Unverbrauchte Gigabytes nützen nach dem Ablauf nichts, sofern die Paketbedingungen keine weitere Nutzung vorsehen.

Telekom, Vodafone oder O2: im eigenen Konto nachsehen

Telekom beschreibt EU-Roaming für Vertrags- und Prepaid-Kunden. Bei Vodafone steht Frankreich in den beschriebenen EU-Roaming-Angeboten; bestimmte Unlimited-Tarife haben trotzdem ein separates EU-Datenkontingent. O2 ordnet Frankreich bei Roaming Basic der EU-regulierten Zone zu. Diese Aussagen wurden am 5. Oktober 2026 recherchiert und ersetzen keinen Blick auf deine Vertragsgeneration oder gebuchte Auslandsoption.

Im Kundenkonto brauchst du die Frankreich-Zuordnung und das noch verfügbare Auslandsvolumen. Dazu gehört der Zeitpunkt, an dem dein Abrechnungszeitraum zurückgesetzt wird. Ein fast verbrauchtes Kontingent vor dem Urlaub ist eine andere Ausgangslage als dieselbe Tarifbezeichnung mit frischem Volumen. Bei Laptop-Nutzung kommen die Hotspot-Bedingungen dazu.

Falls nur ein Rest fehlt, wär's voreilig, sofort ein großes Reisepaket zu kaufen. Der echte Vergleich lautet dann: Was kostet die passende Aufstockung beim Heimatbetreiber, was die separate eSIM? Erst mit diesen Angeboten lässt sich rechnen. Die allgemeinen Regeln vertieft unser Beitrag zum EU-Roaming; hier geht's um die konkrete Frankreich-Auswahl.

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eSIM Paris, Korsika und Grenzregionen: das Netz vor Ort

Für Paris kannst du normale Frankreich-Pakete vergleichen; einen eigenen Stadttarif brauchst du nicht. Entscheidend ist, ob das Frankreich-Paket deinen Aufenthalt abdeckt und am gewünschten Ort nutzbar ist. Bei einem kurzen Citytrip spricht wenig dafür, nur weil du nach Paris fährst eine große Unlimited-Option zu buchen. Wer nur wenig verbraucht, schaut nach einem kleineren Festpaket mit passender Laufzeit. Eine längere Rundreise verlangt eher einen Abgleich mit den Zwischenstopps als mit dem Eiffelturm auf der Verkaufsseite.

Ein kleineres Beispiel: Angenommen, du planst einen dreitägigen Citytrip mit 3 GB, ohne ausreichende Inklusivdaten. Am 5. Oktober 2026 zeigte Airalo 3 GB für 3 Tage zu 6,50 €, Simbye 3 GB für 30 Tage zu 3,95 €. Das sind recherchierte Paketwerte, kein gemessener Paris-Verbrauch. Bei der kurzen Airalo-Laufzeit müssen Ankunft und letzte benötigte Verbindung tatsächlich ins Nutzungsfenster passen. Die längere Simbye-Gültigkeit allein beantwortet wiederum nicht, welches Netz an deiner Unterkunft besser funktioniert.

Abdeckungskarte statt Landesversprechen

Die französische Regulierungsbehörde ARCEP erklärt mit „Mon réseau mobile“ den Vergleich von Abdeckung und Netzqualität nach Standort und Strecke (aktualisiert 9. Juli 2026, abgerufen 5. Oktober 2026). Für deine Unterkunft und einen geplanten Ausflug aufs Land ist das aussagekräftiger als ein pauschales Frankreich-Versprechen.

Der Abgleich funktioniert praktisch so: Zuerst kommt der Ort, dann der dort interessante Netzbetreiber, danach ein Tarif, der dieses Netz tatsächlich nennt. Eine Anbieterliste mit mehreren Netzen bedeutet weder gleichzeitige Bündelung noch freie manuelle Auswahl. Auch eine beworbene schnelle Mobilfunktechnik sagt nichts Verlässliches über dein Zimmer hinter dicken Mauern.

Auch für eine Backup-eSIM zählt das zugrunde liegende Netz: Hängen beide Leitungen am selben lokalen Betreiber, ist der zweite Markenname allein noch keine Ausfallsicherung.

Korsika und Übersee sind verschiedene Fragen

Korsika wird bei den recherchierten Frankreich-Angeboten von Airalo und Simbye ausdrücklich genannt (Stand 5. Oktober 2026). Ein Inselziel ist also nicht automatisch außerhalb des Pakets. Die Unterkunft und geplante Fahrstrecke bleiben trotzdem Teil der Netzprüfung.

Übersee verlangt einen gesonderten Blick. Airalos Frankreich-Paket schließt Überseegebiete aus. Dagegen führen die recherchierten Roaming-Listen von O2 und Vodafone etwa Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana und Réunion auf (Abruf 5. Oktober 2026). Beides kann gleichzeitig richtig sein: Der Heimattarif und die Reise-eSIM sind unterschiedliche Verträge.

Daraus folgt keine Aussage über jedes französische Gebiet. Für Französisch-Polynesien oder andere nicht ausdrücklich bestätigte Ziele brauchst du die konkrete Länder- beziehungsweise Gebietsliste des ausgewählten Tarifs. Die Flagge neben dem Produktnamen reicht nicht.

Schweiz, Monaco und die Fähre

Rund um die Schweizer Grenze kann's auch ohne bewussten Grenzübertritt zur Anmeldung in einem fremden Netz kommen. Die Betreiberbedingungen unterscheiden sich: Telekom nennt die Schweiz in seinem Roaming-Angebot, während O2 sie bei Roaming Basic anders als Frankreich einordnet (beide abgerufen 5. Oktober 2026). Das ist eine Tariffrage, keine Änderung der EU-Mitgliedschaft.

Willkommens-SMS und angezeigter Netzbetreiber helfen beim Einordnen. O2 empfiehlt in Grenzregionen die manuelle Netzwahl gegen unbeabsichtigtes Fremdnetz-Roaming. Ein französisches Netz ist dadurch aber nicht überall verfügbar. Für einen geplanten Grenzausflug lohnt sich unser Vergleich regionaler Europa-eSIMs, jeweils mit Kontrolle der tatsächlichen Länderliste.

Monaco ist ebenfalls kein sicherer Bestandteil eines Frankreich-Pakets. Airalo schließt Monaco ausdrücklich aus, Stand 5. Oktober 2026. Für andere Anbieter bleibt die jeweilige Paketbestätigung nötig.

Auf der Fähre nach Korsika kommt eine andere Verbindung hinzu. Die Bundesnetzagentur warnt vor der Übertragung terrestrischer Roaming-Regeln auf Schiffs- und Flugzeugnetze, Abruf 5. Oktober 2026. Wer diesen Mobilfunkkosten ausweichen will, schaltet vor der Überfahrt die Mobilfunkverbindungen aus. Flugmodus mit bewusst wieder aktiviertem WLAN ist eine Möglichkeit. Nur Datenroaming auf der Heimatleitung auszuschalten, deckt nicht automatisch Telefonie und alle anderen aktiven Leitungen ab.

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Internet im Frankreich-Urlaub einrichten, ohne die falsche Leitung zu nutzen

Installation und Laufzeitbeginn trennen

Vor dem Kauf muss dein konkretes Gerät eSIM unterstützen und für andere Anbieter freigeschaltet sein. Apple nennt in seiner Reise-eSIM-Anleitung dafür beim iPhone den Status „No SIM Restrictions“ im Feld für die Netzbetreibersperre (veröffentlicht 17. September 2026, abgerufen 5. Oktober 2026). Bei Android heißen Menüs anders; eine allgemeine Modellfamilie ist kein ausreichender Nachweis für jede Gerätevariante.

Für die Installation ist eine zuverlässige Internetverbindung hilfreich, etwa zu Hause im WLAN. Das Profil kommt je nach Anbieter über App, QR-Code oder manuelle Eingabe. Wenn du zum ersten Mal eine Reise-eSIM nutzt, erklärt unser Einsteiger-Guide zur eSIM im Ausland die Grundlagen. Der QR-Code gehört in deine privaten Reiseunterlagen, nicht in ein öffentliches Foto.

Profil installiert heißt nicht automatisch Datenpaket gestartet. Airalo nennt erste Nutzung, Simbyes konkreter Einrichtungsabschnitt die erste Verbindung in Frankreich. Bei Orange blieb der Auslöser in der Recherche offen. Diese Unterschiede sind der Grund, die mitgelieferte Anleitung vor der Abreise zu lesen. Eine allgemeine Werbeaussage wie „sofort aktiv“ beantwortet die Laufzeitfrage nicht sauber.

Heimatnummer behalten, Reisedaten bewusst auswählen

Nach der Ankunft wählst du die Reise-eSIM für mobile Daten aus. Eine automatische Umschaltung zurück auf die Heimatleitung sollte nicht unbemerkt einspringen. Die Heimat-SIM kann für die eigene Nummer aktiv bleiben, sofern Gerät und Tarif das unterstützen. Welche Kosten dabei möglich sind, gehört aber vorab geklärt. Apple weist ausdrücklich auf mögliche Roaminggebühren der weiterhin aktiven Heimatleitung hin, Abruf 5. Oktober 2026.

Unser Dual-SIM-Ratgeber zum Behalten der eigenen Nummer trennt diese Aufgaben. Eine Daten-eSIM nimmt dir die Entscheidung über normale Anrufe oder SMS nicht ab. Und WLAN-Telefonie ist nicht automatisch dieselbe Abrechnung wie Mobilfunkroaming, wie die Bundesnetzagentur erläutert, abgerufen am 5. Oktober 2026.

Beim Schalter „Datenroaming“ gibt's keine allgemeine Anweisung für alle Reise-eSIMs. Die am 5. Oktober 2026 recherchierten Airalo-Frankreich-Produktdaten weisen für dieses Profil Datenroaming als nicht erforderlich aus. Andere Profile benötigen es. Maßgeblich sind die Einstellungen des tatsächlich gekauften Pakets, einschließlich APN, falls der Anbieter einen vorgibt. Der APN ist die Zugangspunkt-Einstellung für die mobile Datenverbindung.

Bleibt die Verbindung aus, lohnt sich zuerst die Kontrolle von aktiver Datenleitung, gültigem Paket und verfügbarem Netz. Anschließend kommen die APN- und Roamingvorgaben dran. Das Profil sofort zu löschen ist keine gute erste Maßnahme: Eine erneute Installation mit demselben QR-Code ist nicht pauschal zugesichert. Die Bestellbestätigung mit Tarifname und Supportzugang gehört deshalb offline griffbereit aufs Handy.

Checkliste für Abreise und Ankunft

Vor der Abreise lassen sich die Grundlagen ohne Zeitdruck klären:

  1. Das genaue Handymodell unterstützt eSIM und ist für andere Anbieter freigeschaltet.
  2. Heimattarif und Reiseroute sind abgeglichen; das gewählte Paket deckt den fehlenden Bedarf und das gesamte Nutzungsfenster ab.
  3. Der Laufzeitbeginn ist geklärt. Installation und Paketstart werden nicht gleichgesetzt.
  4. Profil und private Bestellunterlagen sind nach Anbieteranleitung vorbereitet; ein zuverlässiger Internetzugang steht für die Einrichtung bereit.

Am Ziel geht es vor allem um die richtige Datenleitung:

  1. Die Reise-eSIM ist für mobile Daten ausgewählt, die automatische Datenumschaltung überprüft.
  2. Roaming und APN entsprechen der Anleitung dieses Pakets. Für eine weiter aktive Heimatnummer sind mögliche Anruf- und SMS-Kosten geklärt.
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Was du vor dem Kauf entscheiden solltest

Reicht dein vorhandenes Frankreich-Volumen, lass das zusätzliche Paket weg. Fehlen Daten, vergleiche zuerst die passende Aufstockung mit einem Festpaket. Für Laptop-Arbeit zählt die bestätigte Hotspot-Regel; eine ungeklärte Grenze ist kein guter Kaufgrund. Erst wenn Netz, Laufzeitbeginn und Endpreis zu deiner Reise passen, lohnt sich die Bestellung.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Prepaid-eSIM besser als Roaming für Frankreich?

Nicht grundsätzlich. Wenn dein vorhandener Tarif Frankreich abdeckt und genug EU-Daten übrig sind, bringt eine zusätzliche eSIM keinen automatischen Preisvorteil. Ein separates Paket lohnt den Vergleich bei fehlendem Inklusivvolumen oder wenn du Reisedaten bewusst getrennt nutzen möchtest.

Wie viele Daten benötige ich für eine Reise nach Frankreich?

Das hängt von deinen Apps und der Nutzung ab, nicht allein vom Reiseziel. Karten und Nachrichten sind anders zu planen als Videos, Cloud-Uploads oder ein Laptop am Hotspot. Dein bisheriger Verbrauch ist ein besserer Ausgangspunkt als eine pauschale Urlaubsempfehlung. Offline-Inhalte reduzieren den mobilen Bedarf.

Wann sollte ich meine eSIM installieren?

Am besten mit einer zuverlässigen Internetverbindung und genügend Zeit, die Anbieteranleitung zu lesen. Ob dabei bereits die Laufzeit beginnt, hängt vom Paket ab. Installation und Aktivierung sind nicht immer derselbe Vorgang; den genauen Auslöser solltest du vor dem Kauf kennen.

Kann ich meine Heimnummer behalten, während ich eine eSIM in Frankreich nutze?

Ja, wenn dein Gerät die benötigten Leitungen gleichzeitig unterstützt. Die Reise-eSIM kann mobile Daten übernehmen, während die Heimatleitung für deine Nummer aktiv bleibt. Für Telefonie und SMS gelten weiterhin deren Tarifbedingungen; eine zusätzliche Datenleitung verhindert mögliche Roamingkosten nicht automatisch.

Kann ich Daten und Hotspot mit Holafly teilen?

Laut Frankreich-Seite, Stand 5. Oktober 2026, sind bei Holafly 1 GB pro Tag über den Hotspot teilbar. Unbegrenzte Daten auf dem Handy bedeuten deshalb keine unbegrenzte Laptop-Nutzung. Für das ausgewählte Paket solltest du die aktuellen Bedingungen vor dem Kauf erneut prüfen.

Quellen

  1. EU-Verbraucherinformation zum Roaming europa.eu
  2. Simbye Frankreich simbye.com
  3. Orange Travel Frankreich travel.orange.com
  4. Airalo Frankreich airalo.com
  5. aloSIM Frankreich alosim.com
  6. Holafly Frankreich esim.holafly.com
  7. Telekom telekom.de
  8. Vodafone vodafone.de
  9. O2 o2online.de
  10. ARCEP erklärt mit „Mon réseau mobile“ den Vergleich von Abdeckung und Netzqualität arcep.fr
  11. Bundesnetzagentur warnt vor der Übertragung terrestrischer Roaming-Regeln auf Schiffs- und Flugzeugnetze bundesnetzagentur.de
  12. Apple nennt in seiner Reise-eSIM-Anleitung support.apple.com

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