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Roaming Montenegro & Albanien: Diese zwei Länder sollen zuerst gebührenfrei werden

Roaming Montenegro & Albanien: Diese zwei Länder sollen zuerst gebührenfrei werden

Wer 2026 nach Budva oder Tirana fliegt, zahlt fürs mobile Internet immer noch extra. Roaming in Montenegro und Roaming in Albanien laufen bis heute außerhalb von „Roam like at Home“, die EU-Roaming-Regel, die dein Datenvolumen in Kroatien oder Griechenland ohne Aufpreis laufen lässt. Genau da soll sich zuerst etwas bewegen.

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Was sich beim Roaming Montenegro seit Juni geändert hat

Über die Ratsentscheidung vom 4. Juni zum Roaming Westbalkan 2026 haben wir hier im Blog schon geschrieben, damals bewusst skeptisch: sechs Länder als Block, kein Termin, nichts in trockenen Tüchern. An der Rechtslage hat sich seitdem nichts geändert. Der Rat der Europäischen Union genehmigte Verhandlungen mit allen sechs Partnern, vorgeschlagen hatte das die Europäische Kommission am 25. Februar 2026.

Neu ist etwas anderes: die Reihenfolge.

Laut von der Leyen könnten Montenegro und Albanien als erste profitieren, möglicherweise noch in diesem Jahr. Das ist keine neue Rechtsgrundlage, sondern eine politische Ansage der Kommissionspräsidentin, wenn auch die konkreteste Aussage zum Thema seit Februar.

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Warum ausgerechnet diese beiden

Eine offizielle Begründung hat Brüssel nicht nachgeliefert. Beide gelten im Beitrittsprozess als am weitesten, das ist die naheliegende Erklärung. Gesichert ist sie nicht.

Auffällig ist trotzdem, dass Podgorica dasselbe erzählt: Die montenegrinische Regierung rechnet nach Angaben von handyhase.de mit einem Start in der zweiten Jahreshälfte 2026. Zwei Seiten, ein Zeitfenster.

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Wie schnell kann so etwas gehen?

Es gibt einen Vergleichsfall. Der Rat beschloss die Aufnahme der Ukraine und Moldaus im Juli 2025, gültig ist „Roam like at Home“ dort seit dem 1. Januar 2026. Also rund fünf bis sechs Monate zwischen Beschluss und dem Moment, in dem Reisende wirklich etwas davon haben.

Ein Haken bleibt: Die Westbalkan-Partner müssen das EU-Roaming-Recht vorher national umsetzen. Wie weit Montenegro und Albanien damit sind, hat bisher niemand öffentlich gesagt.

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Roaming Montenegro: Was du bis dahin zahlst

Bis etwas unterschrieben ist, gelten die Roaming-Gebühren Montenegro in voller Höhe. Die Deutsche Telekom verlangt für Travel & Surf 14,95 Euro für 5 GB und 200 Minuten (Stand: 2026, laut handyhase.de). Ohne Paket greift der regulierte Rückfallpreis, laut derselben Quelle rund 18 Euro pro GB mit Absenkung auf 14 Euro pro GB. Was hinter diesem Rückfallpreis steckt und wie Datenroaming bei der Telekom abgerechnet wird, erklären wir separat.

Günstiger wird es lokal oder per eSIM. Montenegrinische Anbieter wie m:tel verkaufen Touristenpakete mit 500 GB für 15 Tage ab 15 Euro (Stand: 2026). Wer den Unterschied in Euro sehen will: Unser Kostenvergleich zwischen eSIM und Roaming zeigt am Beispiel USA, wie groß die Spanne ausfallen kann.

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Und die anderen vier?

Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien und Serbien stehen in derselben Ratsentscheidung, nur ohne Datum. Das erklärte Fernziel für alle sechs Staaten liegt bei 2028. Wer dieses Jahr nach Sarajevo oder Belgrad reist, plant besser weiter mit eSIM im Ausland oder lokaler SIM.

Und weil die Falschmeldung gerade herumgeht: Nein, Roaming Montenegro ist nicht „seit Juni 2026 abgeschafft“. Am 4. Juni wurden Verhandlungen freigegeben, mehr nicht. Stand Montenegro Roaming 2026: Plan deine Oktoberreise mit den Preisen von oben und freu dich, falls es anders kommt.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Roaming in Montenegro schon kostenlos?

Nein. Stand September 2026 liegt Montenegro außerhalb der EU-Roaming-Zone. Dein deutscher Tarif gilt dort nicht wie zu Hause, du zahlst Aufpreis oder buchst ein Reisepaket. Der EU-Rat hat am 4. Juni 2026 nur Verhandlungen über eine Ausweitung freigegeben.

Wann wird Roaming in Montenegro und Albanien abgeschafft?

Ein verbindliches Datum existiert nicht. Von der Leyen sagte, dass beide Länder möglicherweise bis Ende 2026 folgen könnten. Das ist eine politische Zielmarke, kein beschlossener Termin. Beide Staaten müssen vorher das EU-Roaming-Recht national umsetzen.

Gehören Montenegro und Albanien zur EU?

Nein, beide sind Beitrittskandidaten. EU-Roaming Montenegro ist deshalb bislang nicht Teil von „Roam like at Home“, genauso wenig wie in Albanien. Die geplante Ausweitung läuft über eigene Abkommen mit der EU, ähnlich wie zuvor bei der Ukraine und Moldau.

Welche Westbalkan-Länder kommen als Nächstes dran?

Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien sowie Serbien sind von derselben Ratsentscheidung erfasst, allerdings ohne Reihenfolge oder Frist. Das erklärte Ziel für alle sechs Staaten ist die vollständige Abschaffung der Zusatzgebühren bis 2028.

Was kostet Roaming in Montenegro aktuell?

Die Deutsche Telekom verlangt für Travel & Surf 14,95 Euro für 5 GB und 200 Minuten (Stand: 2026). Ohne Paket liegt der regulierte Rückfallpreis bei etwa 18 Euro pro GB. Lokale Touristenpakete starten bei rund 15 Euro für 15 Tage.

Quellen

  1. Rat der Europäischen Union europeanwesternbalkans.com
  2. Europäische Kommission enlargement.ec.europa.eu
  3. von der Leyen newunionpost.eu
  4. handyhase.de handyhase.de
  5. seit dem 1. Januar 2026 comreg.ie
  6. Touristenpakete montenegro-urlaub.com

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